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Norwegen Kreuzfahrten 2026, 2027 und 2028: Oslo, norwegische Fjorde und Nordkap
Norwegen ist vor allem ein Naturziel und für die norwegischen Fjorde ist das Schiff eines der sinnvollsten Verkehrsmittel überhaupt. Die berühmten norwegischen Fjorde reichen weit ins Landesinnere hinein und sind so tief, dass selbst große Kreuzfahrtschiffe viele von ihnen befahren können. Entstanden sind sie während der Eiszeit, als gewaltige Gletscher tiefe Täler in die Landschaft schnitten, die sich nach dem Abschmelzen mit Meerwasser füllten. Gerade deshalb erleben Sie die Landschaft auf Ihrer Reise aus einer Perspektive, die vom Land aus kaum möglich ist: Sie stehen an der Reling, während links und rechts steile Felswände aufsteigen und der Ort am Fjordende langsam näher kommt. Auf vielen Norwegen Kreuzfahrten füllen sich die Außendecks schon lange vor den Einfahrten in die schönsten Fjorde. Für viele Reisende ist genau dieser Blick vom Wasser aus einer der Gründe, Norwegen lieber per Schiff als auf dem Landweg zu entdecken. Die schönsten Passagen verlaufen durch norwegische Fjorde und Wasserwege, die sich vom Schiff besonders eindrucksvoll erleben lassen.
Viele Kreuzfahrtgäste stehen an den Tagen mit Fjordeinfahrten bewusst früh auf, denn gerade am Morgen zeigen sich die norwegischen Fjorde oft von ihrer schönsten Seite: Das Wasser ist häufig noch nahezu spiegelglatt, Nebelschwaden hängen zwischen den Felswänden und die tief stehende Sonne taucht die Landschaft in ein besonders weiches Licht. Die Ausfahrt am Nachmittag oder Abend ist zwar ebenfalls beeindruckend, doch Wind, stärkerer Schiffsverkehr und das andere Licht sorgen meist für eine andere Atmosphäre.
Für deutsche Gäste kommt ein Vorteil dazu, den die meisten Fernziele nicht bieten: viele Routen durch die Fjorde Norwegens starten ohne Flug direkt ab Kiel, Hamburg, Bremerhaven oder Warnemünde. Die Reise beginnt also nicht am Flughafen, sondern am Kai, was besonders bei der ersten Schiffsreise nach Norwegen entlastet.
Was Sie erleben, hängt stark davon ab, wie weit nach Norden es geht. Auf den Klassiker Routen sehen Sie den Geirangerfjord, einen der bekanntesten norwegischen Fjorde, die Hansestadt Bergen mit dem historischen Hafenviertel Bryggen und Dörfer wie Flåm oder Olden am Fuß der Gletscher. Fährt das Schiff weiter, erreicht es die Lofoten, Tromsø und schließlich das Nordkap. Je nach Jahreszeit kommen Sie mit etwas Glück außerdem in den Genuss, die Mitternachtssonne im Sommer oder die Polarlichter im dunklen Halbjahr zu sehen.
Am stärksten spricht Norwegen Reisende an, die Landschaft und Ruhe suchen und gern fotografieren. Das sind vor allem Paare, Naturliebhaber und Best Ager, im Sommer kommen Familien dazu. Die langen Routen bis zum Nordkap oder nach Spitzbergen bringen echte Seetage und Passagen über offenes Meer mit sich. Wer möglichst wenig Seetage und viele dicht beieinanderliegende Häfen möchte, ist mit der kürzeren 7 Nächte Route "norwegische Fjorde" besser beraten als mit der großen Nordland Runde.
Landschaftlich unterteilt sich die Küste in zwei Zonen. Im Süden und Westen liegt das eigentliche Fjordnorwegen mit Bergen, Geiranger, Sognefjord und Nordfjord. Weiter oben beginnt der arktische Norden mit Lofoten, Tromsø und dem Nordkap.
Beste Reisezeit für eine Kreuzfahrt durch Norwegens Fjorde
Die beste Reisezeit für eine Norwegen Kreuzfahrt ist Mai bis September, weil dann die Tage lang, die Temperaturen mild und die norwegischen Fjorde samt Panoramastraßen an Land gut zugänglich sind. Der Kernsommer von Juni bis August ist Hauptsaison für diese Reisen mit den längsten hellen Stunden, dem stabilsten Wetter und im Norden der Mitternachtssonne, zugleich aber auch den vollsten Häfen und den höchsten Preisen.
In den Randmonaten reist man ruhiger und günstiger. Im Mai zeigt die Schneeschmelze die Wasserfälle von ihrer kräftigsten Seite, im September und Oktober färbt sich die Fjordlandschaft Norwegens herbstlich und die Sommermenge ist verschwunden. Im Gegenzug wird das Wetter kühler und wechselhafter, über offener See im Herbst auch mal bewegter. Eine Schiffsreise nach Norwegen im September oder Oktober 2027 lohnt sich damit vor allem für Reisende, die Ruhe und Herbstfarben dem Hochsommer vorziehen. Für lange, helle Tage bleibt die Norwegen Kreuzfahrt im Juli die erste Wahl bei den Angeboten.
Zwei faszinierende Naturphänomene machen Norwegen besonders reizvoll, auch wenn sich beide nicht garantieren lassen: die Mitternachtssonne erleben Sie auf Ihrer Route nur nördlich des Polarkreises im Hochsommer. So geht am Nordkap die Sonne etwa von Mitte Mai bis Ende Juli gar nicht unter. Noch um Mitternacht steht man dann an Deck, während die Küste im Licht vorbeizieht, und genau dafür legen viele ihre Reise bewusst in diese Wochen.
Für eine Polarlichter Kreuzfahrt dagegen braucht man Dunkelheit. Beobachtungen sind von Mitte September bis Ende März möglich, die besten Chancen bestehen im Norden rund um Tromsø, Narvik, Alta und das Nordkap. Wer gezielt wegen der Aurora auf Kreuzfahrten geht, wählt daher das dunkle Halbjahr und den hohen Norden. Doch auch dann gilt: Bei klarem Himmel stehen die Chancen zwar gut, garantieren lässt sich das Naturschauspiel nie.
Dass Norwegen trotz seiner nördlichen Lage nicht zufriert, verdankt es dem Golfstrom, der für vergleichsweise milde Temperaturen und bis hoch in den Norden eisfreie Gewässer sorgt. Über die offenen Passagen zwischen den norwegischen Fjorden kann die See vor allem die Anreise über die Nordsee und die Strecken weiter nach Norden in der kühleren Jahreszeit rauer sein, im Sommer ist sie meist ruhiger. Bergen gilt zudem als eine der regenreichsten Städte Europas, sodass wetterfeste Kleidung das ganze Jahr über auf diesen Routen ins Gepäck gehört.
Norwegen Kreuzfahrten: Routen, Häfen und Anreise
Bei der Routenwahl entscheidet vor allem, wie weit nach Norden Sie möchten. Daran hängen Reisedauer, Anteil der Seetage und ob für diese Reise überhaupt ein Flug nötig wird.
Für die erste Norwegen Kreuzfahrt ist die klassische Route durch die norwegischen Fjorde die entspannteste Wahl. Sie dauert meist rund 7 Nächte, führt ins südliche und westliche Fjordgebiet Norwegens mit Häfen wie Bergen, Geiranger, Flåm, Ålesund, Olden und Stavanger und startet als Rundreise häufig ohne Flug ab einem deutschen Hafen. Die Distanzen zwischen den Häfen auf der Route sind überschaubar, es fallen wenige Seetage an, und Sie sind schnell am ersten Fjord.
Für die großen Ziele im Norden bietet sich die längere Route zu den Lofoten und zum Nordkap an. Diese Reisen dauern eher 11 bis 14 Nächte, bringen mehr Seetage und Passagen über offenes Meer mit sich und führen bis Tromsø und Honningsvåg, dem Ausgangspunkt für Ausflüge zum Nordkap. Als Ausgleich bieten sie einen Abstecher nach Spitzbergen oder gar in die karge Weite der Arktis, die die klassische Fjord Kreuzfahrt so nicht kennt.
Eine dritte Form ist keine gewöhnliche Kreuzfahrt, sondern die Postschiff- und Küstenroute. Kleinere Schiffe fahren die norwegische Küste ganzjährig von Hafen zu Hafen ab. Das passt zu Gästen, denen der Weg selbst das Ziel ist und die auch im Winter in den Norden möchten.
Der große Startvorteil des Fahrtgebiets liegt in der Anreise. Viele norwegische Fjord Kreuzfahrten beginnen ohne Flug ab Kiel, Hamburg, Bremerhaven oder Warnemünde, Sie fahren also praktisch vor der Haustür los. Bei weiter nördlich gelegenen Routen oder bestimmten Terminen ist gegebenenfalls ein Zubringerflug nötig, dann reist man am besten schon am Vortag an. Jeder dieser Häfen öffnet ein eigenes Stück Norwegen:
- Oslo ist Norwegens Hauptstadt und verbindet moderne Architektur mit königlicher Geschichte. Viele Sehenswürdigkeiten wie das Opernhaus, die Festung Akershus oder die Karl Johans gate sind vom Hafen gut erreichbar.
- Bergen ist das Tor zu den norwegischen Fjorden, mit dem UNESCO-Hafenviertel Bryggen, dem Fischmarkt und der Fløibahn hinauf auf den Hausberg Fløyen.
- Geiranger liegt am Ende des Geirangerfjords, und schon die Einfahrt an den Wasserfällen der Sieben Schwestern vorbei ist ein Höhepunkt der Reise. In der Regel kann nur ein größeres Schiff gleichzeitig am Sea Walk festmachen, weitere Schiffe tendern (kleine Boote bringen die Gäste an Land), was bei mehreren Anläufen für die Planung wichtig ist.
- Flåm ist ein winziges Dorf am Aurlandsfjord und Ausgangspunkt der Flåmbahn sowie des benachbarten UNESCO-Nærøyfjords.
- Ålesund wurde nach einem Brand im Jugendstil wiederaufgebaut, der Hausberg Aksla ist zu Fuß vom Hafen erreichbar.
- Olden am Nordfjord ist das Sprungbrett zum Briksdal-Gletscher und zum Loen Skylift.
- Stavanger ist Ausgangspunkt für den Lysefjord und den Felsen Preikestolen.
- Honningsvåg ist der Kreuzfahrthafen für das rund 34 Kilometer entfernte Nordkap, je nach Schiffsgröße wird auch hier getendert.
- Tromsø gilt als Tor zur Arktis, mit Eismeerkathedrale und Seilbahn und im Winter einer der besten Orte für Polarlichter.
- Die Lofoten (Anlauf oft über Leknes) locken mit dramatischen Berggipfeln und Fischerdörfern wie Reine.
Norwegische Fjorde mit weiteren Zielen kombinieren
Besonders beliebt sind Kombinationen mit Island, wo Geysire, Vulkane und Wasserfälle auf die Fjordlandschaften Norwegens treffen. Noch weiter nördlich liegen Spitzbergen mit ihrer arktischen Tierwelt sowie Grönland, dessen gewaltige Eisberge und abgelegene Siedlungen meist nur auf längeren Sommereisen erreicht werden.
Ebenso häufig verbinden Reedereien auf ihren Kreuzfahrten Norwegen mit weiteren Zielen in Nordeuropa. Dazu gehören Angebote zu den Britischen Inseln und nach Schottland, wo raue Küsten, Burgen und traditionsreiche Städte das Naturerlebnis ergänzen. Auch Dänemark wird auf vielen Routen angelaufen und lässt sich gut mit Kreuzfahrten durch die norwegischen Fjorde verbinden.
Passt der Termin oder das Budget für Norwegen gerade nicht, lohnt sich auch ein Blick auf die Ostsee Kreuzfahrten. Die Anreise bleibt oft ebenso unkompliziert, und auch dort erwarten Sie auf Ihrer Reise eindrucksvolle Küstenlandschaften und historische Hafenstädte.
Welche Reederei ist die beste für Ihre Norwegen Kreuzfahrt 2026 / 2027?
Norwegen wird von nahezu allen Reedereien bedient, sodass für praktisch jeden Reisestil auf diesen Kreuzfahrten etwas dabei ist. Wichtiger als einzelne Namen ist die Frage, was Ihnen für Ihre Reise wichtig ist.
Möchten Sie deutschsprachig reisen und Wert auf ein vertrautes Bordkonzept legen, gehören AIDA Cruises, TUI Cruises Mein Schiff und Phoenix Reisen zu den beliebtesten Anbietern für Norwegen Kreuzfahrten. Viele Reisen starten ohne Flug ab deutschen Häfen, die Bordsprache ist Deutsch und das Angebot richtet sich gezielt an den deutschen Markt. Ebenfalls eine gute Wahl sind MSC Cruises und Costa Kreuzfahrten, die regelmäßig Schiffreisen durch die norwegischen Fjorden im Fahrplan anbieten und oft ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Für Familien mit viel Bedarf an Unterhaltung eignen sich diese größeren Kreuzfahrtschiffe, deren umfangreiches Bordprogramm besonders auf den längeren Nordland Routen mit mehreren Seetagen seine Stärken ausspielt.
Wer dagegen bewusst kleiner und persönlicher reisen möchte, findet bei Reedereien wie Hapag Lloyd Cruises oder Ponant elegante Schiffe, die auf ihren Routen teilweise auch kleinere Häfen und Fjorde anlaufen und somit ein ruhigeres Reiseerlebnis bieten.
Im Luxussegment zählen Explora Journeys und Silversea zu den interessantesten Anbietern. Sie verbinden hohen Komfort, viel Platz und einen ausgezeichneten Service mit Norwegen Routen, die häufig auf längere Reisen oder besondere Ziele wie Spitzbergen ausgelegt sind.
Eine Besonderheit sind die norwegischen Küstenlinien Hurtigruten und Havila. Anders als klassische Kreuzfahrtschiffe verkehren sie ganzjährig von Hafen zu Hafen entlang der norwegischen Küste. Hier steht bei diesen Angeboten weniger das Bordleben als die Landschaft und die traditionelle Postschiffroute im Mittelpunkt.
Sehenswürdigkeiten und Landausflüge auf Ihrer Kreuzfahrt nach Norwegen
Norwegen ist ein Ziel für Naturerlebnisse, und die Auswahl an Land ist groß. Landausflüge sind in der Regel nicht im Reisepreis enthalten. In zentral gelegenen Häfen wie Geiranger, Flåm, Ålesund oder Bergen kommt man aber auch gut auf eigene Faust los. Ob spektakuläre Aussichtspunkte, Gletscher oder Städte, für fast jedes Interesse gibt es auf den unterschiedlichen Routen und zu vielen Terminen das passende Erlebnis für Ihre Reise.
An erster Stelle stehen für die meisten die norwegischen Fjorde selbst und ihre Aussichtspunkte. Über dem Geirangerfjord liegen die berühmten Plätze Dalsnibba mit dem Geiranger Skywalk auf rund 1.450 Metern, Flydalsjuvet und die Adlerkehre (Ørnesvingen), vom Fjord selbst grüßen die Wasserfälle der Sieben Schwestern. Von Flåm aus erreichen Sie die Aussichtsplattform Stegastein und per Boot den UNESCO-Nærøyfjord. Ab Stavanger führen schnelle RIB-Schlauchboote in den Lysefjord unter den Felsen Preikestolen – ein echtes Highlight dieser Kreuzfahrten.
Aktive haben die Wahl zwischen Bahn, Seilbahn und Wanderung. Die Flåmbahn gilt als eine der schönsten Bahnstrecken der Welt und fährt in rund einer Stunde vorbei an Wasserfällen wie dem Kjosfossen hinauf nach Myrdal. Ab Olden bringt Sie ein Trollmobil oder eine Wanderung zum Briksdal Gletscher, einem Arm des Jostedalsbreen. Das Eis hat sich in den letzten Jahren deutlich zurückgezogen und ist heute eher aus der Ferne zu sehen, der Weg dorthin bleibt aber landschaftlich großartig. Gleich nebenan hebt der Loen Skylift Sie in wenigen Minuten auf über 1.000 Meter. Ab Åndalsnes ist die Serpentinenstraße Trollstigen mit ihren elf Haarnadelkurven das bekannteste Ziel. Ob sie befahrbar ist, hängt allerdings von Saison und aktueller Lage ab. In Bergen bringt Sie die Fløibahn auf den Fløyen, in Tromsø die Seilbahn hinauf auf den Storsteinen. Viele dieser Ausflüge können direkt über die Reederei oder auf eigene Faust organisiert werden.
Kultur und Städte kommen vor allem im Süden dazu. Das UNESCO-Viertel Bryggen und der Fischmarkt prägen Bergen, in Ålesund lohnen die Jugendstilfassaden und der Blick vom Hausberg Aksla, dazu kommen Trondheim und Oslo als größere Stopps auf Ihrer Reise.
Weiter im Norden verschiebt sich das Erlebnis zur arktischen Natur. Das Nordkap Plateau mit dem Globusdenkmal und der Nordkaphalle, 308 Meter über der Barentssee, ist für viele ein Lebenstraum. Rund um Honningsvåg locken eine Königskrabben Safari, Begegnungen mit der samischen Kultur und ihren Rentieren sowie am Vogelfelsen Gjesvær unzählige Papageientaucher. Walsichtungen, Rentiere und Polarlichter sind auf diesen Reisen wunderschöne Möglichkeiten, aber nie garantiert, denn die Natur richtet sich nicht nach dem Ausflugsprogramm.
Praktisches für Ihre Schiffsreise nach Norwegen
Bezahlt wird in Norwegischen Kronen (NOK). Kartenzahlung ist praktisch überall möglich und oft sogar der Normalfall, sodass Sie auf dieser Reise kaum Bargeld brauchen.
Beim Gepäck gilt das Zwiebelprinzip.
In Norwegen können sich Wetter und Sicht innerhalb kurzer Zeit ändern. Sonnenschein, Regen und Nebel wechseln an manchen Tagen mehrfach, weshalb wetterfeste Kleidung und Schuhe auch im Sommer sinnvoll sind.
Bergen ist berüchtigt für seinen Regen, und selbst im August kann die frühmorgendliche Fjordeinfahrt bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und Nieselregen stattfinden. Für die Nordland Routen und das Nordkap darf es entsprechend wärmer sein. Morgens hängen die Wolken zudem nicht selten tief in den Fjorden, bevor sie sich im Laufe des Tages auflösen.
Beim Seegang, dem Thema, das viele vor der ersten Norwegen Kreuzfahrt beschäftigt, gibt die Erfahrung Entwarnung: In den norwegischen Fjorden ist das Wasser meist spiegelglatt, hier spüren Sie kaum eine Bewegung. Rauer werden kann es auf den offenen Passagen dazwischen, etwa bei der Nordsee Überfahrt ab Deutschland, dem Skagerrak und den Strecken weiter nach Norden. Viele Reisende empfinden den Seegang später allerdings als weniger stark, als sie ihn sich vorher ausgemalt hatten, und in den Sommermonaten ist die See meist ruhiger. Bei empfindlichem Magen helfen eine Kabine mittschiffs auf einem tieferen Deck und vorsorglich ein Mittel gegen Übelkeit.
Für die Einreise genügt EU-Bürgern meist der Personalausweis. Maßgeblich sind aber immer die Hinweise Ihrer Reederei und die offiziellen Bestimmungen, da einzelne Routen auf dem Fahrplan den Reisepass verlangen können.
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